Universität Innsbruck - LEO III

Supercomputer Leo III - das „Schweizermesser“ der wissenschaftlichen Forschung

Supercomputer LEO3

Um im internationalen Wettbewerb der Forschungseinrichtungen bestehen zu können, ist auch technischer Vorsprung eine der Grundvoraussetzungen. Sowohl in der Grundlagenforschung als auch der angewandten Forschung, in Bereichen wie etwa Molekularbiologie, Quantenphysik, Meteorologie und Astronomie wird ein „Supercomputer“ mit maximaler Rechenleistung benötigt.

LEO III stellt der Uni Innsbruck zusätzlich zum weiterhin im Einsatz befindlichen LEO II eine Leistung von 18 Teraflops bereit. Ing. Robert Kibler: „Eine extrem kurze Implementierungszeit von nur vier Wochen war möglich, weil IBM mit dem iDataPlex ein für High Performance Computing und Rechenzentren optimiertes Konzept bietet. Alles ist vorab zusammengebaut und vor Ort kann der Kunde extrem schnell produktiv gehen - und somit auch länger damit arbeiten.“

Was Implementierungszeit und Anschaffungskosten betrifft, stellt LEO III Supercomputer wie den MACH (Uni Innsbruck & Uni Linz / 21 Teraflops / 2 Mio. €) oder den VSC-2 (TU Wien & Uni Wien) klar in den Schatten.
Trotz herkömmlicher Luftkühlung kann sich die Energie- und Kosteneffizienz sehen lassen: auch LEO III benötigt nur 40KW Strom.  Der Supercomputer ist mit einer 10GB Ethernet-Anbindung an das Uni-Netz angeschlossen.

Das von EDV-Design implementierte luftgekühlte IBM iDataPlex System verfügt über:

  • 1956 Intel Xeon X5650 (6c) Compute Cores
  • ~4 TB Hauptspeicher, 2 GB pro Core
  • Infiniband QDR 4x Highspeed Koppelnetz (40 Gbit/s)
  • ~70 TB (netto) High Performance Storage, angebunden über 4 Fileserver, GPFS Filesystem
  • 6 NVidia Tesla M2090 Grafikkarten mit 3072 CUDA Cores (zusätzliche 4 Tflops theoretische DP Peak Performance, 8 Tflops SP)

Die Gesamtzahl der Cores beträgt 5.044 Cores.

Mit General Parallel File System (GPFS) wird ein Datendurchsatz von bis zu 2800 MB/s erreicht.

Zurück